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              Gebrauchte Objektive kaufen und verkaufen

              Inhaltsverzeichnis

              1. Tipps für Käufer
                1. Die Basics beim Secondhandkauf
                2. Das solltest du prüfen
                3. Das richtige gebrauchte Objektiv nach Motiv
                4. Anbieter von Objektiven
              2. Tipps für Verkäufer
                1. Erfolgreich inserieren und verkaufen
                2. Gebrauchsspuren unter die Lupe nehmen

              Objektiv gebraucht kaufen: Was ist allgemein wichtig?

              Wer nicht nur ab und zu knipsen, sondern professioneller fotografieren möchte, sollte über den Kauf von secondhand Objektiven nachdenken bzw. sich vor dem Bestellen von gebrauchten Objektiven mit ihrer Begriffswelt befassen. Meist passen die Objektive vom Hersteller der jeweiligen Kamera, aber es gibt noch viel mehr zu wissen in diesem Bereich. Übrigens ergatterst du auf unserem Portal auch hier Schnäppchen, für noch mehr Spaß beim Fotografieren.
              Wissenswertes:

              • Bajonett: Grundlegend beim Gebrauchtkauf ist wichtig, das richtige Objektivbajonett (Anschluss und Halterung an der Kamera) zu kaufen. Beispielsweise kannst du ein Objektiv mit Nikon-Bajonett nicht an eine Canon-Kamera anschließen. Im Fall einer Vollformatkamera ist zu bedenken, dass an diese keine APS-C-Objektive passen. Canon etwa trennt seine Objektive in EF-S-Bajonett (nur für APS-C) und EF-Bajonett (für APS-C und Vollformat).
              • Brennweite: das oberste Kriterium beim Objektiv. Sie bestimmt den Bildwinkel eines Fotos: Je größer die Brennweite, desto kleiner ist der Bildausschnitt, den du aufnimmst; und je kleiner die Brennweite, desto breiter ist der Winkel, den du aufs Foto bekommst. Nach diesem Grundmuster lassen sich die meisten Objektive vor dem Kauf einteilen.
              • Blende: meint die mechanische Vorrichtung, welche die Weite der Objektivöffnung Mittels Lamellenverschluss wird die Öffnung kleiner bzw. größer gestellt. Mit der Blende bestimmst du, wie viel Licht auf den Sensor gelangt. Sie beeinflusst auch die Schärfentiefe der Fotos.
              • Autofokus: die Technik, mittels der eine Kamera automatisch auf ein Motiv scharfstellt. Man unterscheidet den aktiven Autofokus, der auch bei totaler Dunkelheit arbeitet, vom passiven Autofokus, bei dem nur das vom Motiv abgestrahlte oder reflektierte Licht genutzt wird.
              • Standardzoomobjektiv: Normalerweise erhältst du beim Kauf einer DSLR (Spiegelreflexkamera mit digitalem Aufnahmesensor) ein Objektiv, das mit seinem Zoom (Brennweitenänderung) einen bestimmten Bereich Man sagt auch: ein Kit aus Kamerabody und passendem Objektiv. Ein solches Teil liegt häufig in der Brennweite des menschlichen Auges um 50 mm, was eine natürliche Bilddarstellung ermöglicht.
                Profikauftipp: Als Ersatz für ein Kit-Objektiv empfiehlt sich z. B. das Tamron SP AF 17-50 mm mit durchgängiger Blende von 2,8 – fürs Fotografieren auch bei schlechterem Licht.
              • Telezoom: oder Teleobjektiv – relativ groß und schwer – hat eine größere Brennweite ab ca. 70 mm, mit der man weit entfernte Motive heranziehen Die Brennweiten liegen zwischen ca. 70 bis 300 mm.
                Profikauftipp: z. B. Canon 55-250 mm.
              • Weitwinkelzoom: oder Weitwinkelobjektiv deckt enge Räume ab, mit Brennweiten von 15 bis 35 mm. Die Bildverzerrung ist größer, man kann hier jedoch den Abstand zwischen Kamera  und Motiv auch recht klein halten.
                Profikauftipp: 11-16 mm Weitwinkel-Objektiv von Tokina, mit dem z. B. Architekturfotos gut gelingen, ebenso empfiehlt sich das Sigma 10-20 mm und von Canon das 10-18 mm sowie 10-22 mm Objektiv.
              • Festbrennweiten: Unter den gebrauchten Objektiven findest du auch solche mit fixer Brennweite: 35 mm, 50 mm oder 70 mm. Da bewegliche Teile hier wegfallen, warten sie mit größeren Linsen auf und sind somit lichtstärker.
                Profikauftipp: Eines der beliebtesten Festbrennweiten ist das Canon 50 mm mit 1,8er Blende.
              • Fisheye-Objektive: oder Fischauge sind Weitwinkelobjektive, bei denen die Bildverzerrung durch eine gewölbte Sammellinse extrem Mit solchen gebrauchten Objektiven sind Bildwinkel von 180 Grad drin.
                Profikauftipp: z. B. Walimex pro 7,5/3,5 Fish-Eye oder Lensbaby Circular Fisheye 5.8 mm f/3.5

               

              Checkliste für den Objektiv-Gebrauchtkauf:

              • Äußeres: Beim Online-Kauf kannst du mittels Fotos in der Anzeige sowie nach Erhalt der Ware das Äußere des gebrauchten Objektivs checken. Nachdem du diese Elektronik vom Verkäufer bekommen hast: Dreh und bewege das Objektiv ganz vorsichtig hin und her, um festzustellen, ob Teile lose sind – falls dem so ist, ist etwas defekt.
              • Frontlinse: Vereinzelte Minikratzer beim Kauf sind okay. Solange sie sich auf die Frontlinse beschränken und die Rücklinse nicht betroffen ist, wird die Qualität der Bilder nicht leiden. Nach Erhalt des gebrauchten Objektivs checkst du die Frontlinse, indem du im Gegenlicht durch das Teil schaust, am besten auf eine glatte, einfarbige Fläche gucken.
              • Blende: Wie gut schließt sie? Drehe das Rad des gebrauchten Objektivs nach Erhalt beidseitig bis zum Anschlag und prüfe, ob die Blendenlamellen folgen. Bewegen sie sich schwerfällig, kann eine Verharzung oder Deformierung vorliegen.
                Ölspuren, Kratzer, Glaspilz? Halte das Objektiv mit offener Blende gegen das Licht. Glaspilz ist der Befall eines Objektivs mit keimenden Pilzsporen. Bei der Sichtprobe unbedingt auf durchsichtige bis weiße Strukturen achten. Grundsätzlich sind etwas Staub oder kleine Kratzer in Ordnung. Schimmel ist nicht okay, da er Kontrast- und Schärfeverlust verursacht.
                Falls der Verkäufer angibt, dass die Blende ersetzt oder repariert wurde, lass dir dafür einen Nachweis Reparaturen dieser Art sind teuer und lassen darauf schließen, dass das Objektiv stark beansprucht wurde.
              • Autofokus: Nach Erhalt des gebrauchten Objektivs auch den Autofokus prüfen. Ist dieser sehr träge oder macht seltsame Geräusche, ist das Teil möglicherweise nicht in Ordnung. Ist der Autofokus so weit okay, ist außerdem zu checken, ob der Fokus richtig Hierzu ein kontrastreiches Motiv fotografieren und am besten am Laptop (oder in der 100-Prozent-Ansicht des Kameradisplays) prüfen, ob der fokussierte Punkt im Schärfebereich liegt.

               

              Welche gebrauchten Objektive für welche Motive verwenden?


              Während für Landschaftsaufnahmen ein Weitwinkelobjektiv gut passt, benötigst du für Portraits eine längere Festbrennweite oder ein Teleobjektiv. Weitwinkel verstärken im Vergleich zu Teleobjektiven den Eindruck der räumlichen Tiefe im Bild.
              Weitere Tipps:

              • Allround-Objektive: Wichtig zu wissen ist, dass du mit einem Allround-Objektiv bei Profiansprüchen nicht so weit Beispielsweise gelingen mit einem Porträtobjektiv bei Porträts immer bessere Fotos als mit einem Allrounder. Wobei für die meisten Hobbyfotografen so ein Allrounder absolut ausreicht.
              • Festbrennweite: Man macht bei Dämmerlicht damit bessere hellere Fotos. Die Lichtstärke wird in der maximalen Blendenöffnung angegeben – je kleiner der Wert ist, desto besser. So haben ordentliche 50-mm-Festbrennweiten einen Wert um 1,4, in der offiziellen Schreibweise lautet das: 50mm/ 1:1,4 oder 50mm/f:1,4.
                Weitere Vorteile von Objektiv-Gebrauchtmodellen mit Festbrennweite: bessere Auflösung und Randschärfe, meist schönere Tiefenunschärfe und meist auch leichter.
                Nachteilig kann sein, dass die Festbrennweite die Bildgestaltungsoptionen einschränkt, aber sie eröffnet auch neue Möglichkeiten. Besonders lohnt sich beim Kauf für Anfänger laut Profitipp eine Festbrennweite. Durch die Einschränkung wirst du in die Lage versetzt, dich mit dem Blickwinkel, dem Abstand und der Perspektive auseinanderzusetzen. So kommst du schneller und intuitiv zu einem besseren fotografischen Blick.
              • Übersicht:
              • Einsteiger: Normalobjektiv/Allround-Objektiv
              • Reise: Allround-Objektiv/Reisezoom
              • Landschaften: Weitwinkelobjektiv
              • Architektur: Weitwinkelobjektiv
              • Tiere: Teleobjektiv
              • Sport: Teleobjektiv
              • Portraits: Portraitobjektiv (Festbrennweite im Telebereich)
              • Makrofotografie: Makroobjektiv (Festbrennweite mit 1:1-Abbildungsmaßstab)

               

              Objektiv gebraucht kaufen: Welche führenden Anbieter gibt es?

              Außer den bekannten Herstellern von Kameras und Objektiven (und anderer Elektronik), wie Nikon, Leica oder Canon, tummeln sich auch namhafte Anbieter im Markt, die im Kamerabereich nur Objektive produzieren, darunter: Tamron, Lensbaby, Rodenstock, Siocore, Siolex, Tokina, Walimex Pro, xsource, Zeiss.
              Produkttipps:

              • Tamron 18-200 mm F/3.5-6.3 Di II VC: Superzoom, laut Test hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, enorme Brennweitenspanne, leicht, gute Schärfenleistung, Autofokus sehr präzise, integrierter Bildstabilisator. Als Nachteile werden sichtbare Verzeichnung im Weitwinkelbereich sowie chromatische Aberrationen im Telebereich genannt.
              • Lensbaby Trio 28: Festbrennweite, soll Fotografen spiegelloser Kameras  mit Sony E-, Fuji X- und Micro-4/3-Anschluss viel Vergnügen bieten. Als Nachteil wird erwähnt, dass die Haptik besser sein könnte.
              • SIOCORE 8mm f3.5 Fisheye-Objektiv Ultraweitwinkelobjektiv: sehr kurze Brennweite und sehr großer Bildwinkel, verformt das aufzunehmende Bild „tonnenförmig“. Gesichtsfelder von bis zu 180 Grad möglich, ideal bei Panorama-, Sport- oder Effektbildern, nicht für Vollformatkameras, manuelles Objektiv ohne Autofokussteuerung.
              • Tokina AT-X M100/2.8 Pro D: Makroobjektiv, laut Test mit höherer Auflösung, besserem Kontrast und weniger Verzeichnung als sogar gute Zooms es bieten. Von unendlich stufen- und lückenlos bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 scharfstellbar. Sowohl für analoge Kleinbild-SLR-Kameras im Format 24 x 36 mm als auch für alle und nicht nur für die APS-formatigen Digital-SLR-Kameras einsetzbar, wobei der Abbildungsmaßstab 1:1 unabhängig vom Format stets erreicht wird.
              • Zeiss Planar T 1,4/50: Teleobjektiv mit Festbrennweite, überzeugt mit hochwertiger Haptik. Bei voll geöffneter Blende ermöglicht es z. B. an der Canon EOS 1 Ds Mark III eine sehr gute Schärfe im Zentrum und ist überwiegend frei von chromatischen Aberrationen.

               

               

              Wie gebrauchte Objektive sich am besten verkaufen – Anzeigentipps:

              Erklärungsbedürftige Produkte wie Objektiv-Gebrauchtmodelle solltest du als Verkäufer so detailliert wie möglich in deiner Online-Anzeige beschreiben und Fotos hochladen, um Interessenten die Kaufentscheidung leicht zu machen.
              Tipps:

              • Informativ: Beschreibe das gebrauchte Objektiv mit allen spezifischen Merkmalen – und was seine Vorteile sind, was es leistet, zu welchen Kameras es passt.
              • Marke, Modell: auf jeden Fall mit genauer Bezeichnung nennen.
              • Preis: Bleib hier realistisch – informiere dich im Internet auf Seiten mit Preisrechnern/Preislisten, was du für dein Objektiv gebraucht verlangen kannst, denn das hängt vom Modell ab. Erwähne den Neupreis.
              • Alter/wann gekauft: sind grundlegende Informationen zu gebrauchten Objektiven.
              • Zubehör und Erweiterungen: Du hast mehr als nur ein Elektronik-Produkt aus dem Kamera-Umfeld unter gebrauchte Objektive anzubieten? Zum Objektiv kannst du etwa Stative, Filter, Blitzgeräte, Speicherkarten, Filme oder Akkus und Ladegeräte Offeriere diese Ware ebenfalls in deiner Online-Anzeige bzw. bringe ein Bundle mit mehreren Teilen an den Käufer.
              • Testbilder: Wenn möglich, nimm ein aussagekräftiges Testbild mit dem gebrauchten Objektiv auf und lade es in deiner Anzeige hoch.
              • Kameras: Auch gut erhaltene/funktionstüchtige Secondhand-Kameras – z. B. Digitalkameras, Spiegelreflexkameras, Systemkameras, analoge Kameras oder Sofortbildkameras – verkaufst du erfahrungsgemäß schnell bei uns.
              • Fotos des gebrauchten Objektivs: gehören auf jeden Fall in deine Online-Anzeige bei uns, denn Interessenten möchten so gut wie möglich sehen, wie das Produkt beschaffen ist.
                So gelingen Fotos:
              1. Gebrauchtes Objektiv nur im ordentlichen Zustand fotografieren – reinige das Teil zuvor vorsichtig mit einem speziellen Tuch bzw. Lens Cleaner oder Ähnlichem.
              2. Der Hintergrund muss sich gegenüber dem Produkt
              3. Keine Bilder aus dem Internet oder Ähnliches hochladen, sondern nur deine Fotos vom Objektiv-Gebrauchtmodell bzw. mit allem Zubehör, das du anbietest.
              4. Ohne Blitz und bei Tageslicht knipsen, vorteilhaft: im abgedunkelten Raum.
              5. Wenn du Lampen nutzt, stelle zwei oder drei rund um das Produkt.
              6. Erstelle Fotos aus unterschiedlichen Ansichten.
              7. Darüber hinaus kann ein sehr kurzes Video deinen Verkauf beschleunigen.

               

              Objektiv gebraucht verkaufen: Abnutzung/Mängel vorhanden?

              In der Kategorie Objektive gebraucht finden sich schonmal Produkte, die den ein oder anderen kleineren Kratzer abbekommen haben. Das ist noch okay, so lange sich die Gebrauchsspuren im Rahmen halten. Kratzer am Tubus bzw. an der Lackierung sind meist nur kosmetische Mängel und stören die Funktionen nicht.
              In keinem Fall dürfen Abnutzung oder Mängel die Qualität der Fotos beeinträchtigen, die der Käufer später mit dem Objektiv machen möchte.
              Prüfe vor dem Anbieten Folgendes:

              • Frontlinse und Rücklinse: Schau im Gegenlicht durch das Objektiv, am besten auf eine glatte, einfarbige Fläche und prüfe dabei, ob dir Kratzer auffallen.
              • Bajonett: eines der am meisten strapazierten Teile eines gebrauchten Objektivs und daher vor dem Verkauf unbedingt zu checken. Ein Austausch wäre für den Käufer teuer.
              • Glaspilz: Für eine gute Prüfung empfiehlt es sich, die Blende ganz zu öffnen und das Objektiv gegen das Licht zu halten. Am besten die Vorder- und Rückseite genau anschauen. Glaspilz ist der Befall eines Objektivs mit keimenden Pilzsporen. Die Folge eines hohen Pilzbefalls (Fungus) ist eine Schädigung der Beschichtung bzw. des Glases selbst. Dadurch kann das Glas sich eintrüben oder „erblinden“. Dann hilft nur noch die professionelle Reinigung, mit (teurer) Demontage des gebrauchten Objektivs. Häufig verweigern Hersteller allerdings den Service an mit Fungus infizierter Ware.
                Achte genau auf einzelne durchsichtige bis weiße Strukturen, der Glaspilz ähnelt einem Spinnennetz oder Eiskristallen.
              • Staub: Das Entfernen von Staub- und Schmutzeinschlüssen ist nur mittels Demontage des Objektivs machbar. Achte beim Check darauf, dass keine groben Staub- oder Schmutzpartikel zwischen den Linsen eingeschlossen
              • Autofokus: kann bei älteren Modellen schwächeln. Ist er sehr träge oder macht Geräusche, ist er eventuell nicht in Ordnung. Ist der Autofokus bei deinem Check so weit okay, prüfe auch, ob der Fokus richtig Hierzu ein kontrastreiches Motiv ablichten und am besten am Laptop (oder in der 100-Prozent-Ansicht des Kameradisplays) untersuchen, ob der fokussierte Punkt im Schärfebereich liegt.

               

               

               

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